Die Kostenstruktur wird für den Mittelstand zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Während Qualität und Know-how oft auf hohem Niveau liegen, drücken steigende Energiepreise, Lohnkosten und regulatorische Anforderungen massiv auf die Margen – besonders im Maschinenbau und der technischen Fertigung.
Klassische Ansätze wie reine Prozessoptimierung greifen oft zu kurz, wenn die strukturellen Ursachen unangetastet bleiben. Historisch gewachsene Strukturen führen häufig zu hohen Fixkosten und geringer Reaktionsfähigkeit.

Margendruck und Fixkostenrisiko
Margendruck ist kein temporäres Phänomen, sondern ein strukturelles Problem. Unternehmen stehen zwischen steigenden Produktionskosten und preissensiblen Kunden. Eigene Maschinenparks und Personal verursachen Fixkosten, die unabhängig von der Auftragslage bestehen. Gerade in der CNC-Bearbeitung sinkt bei geringer Auslastung die Wirtschaftlichkeit sofort, da die Stückkosten steigen.
Fertigung neu denken
Eine moderne Kostenstrategie bedeutet, Eigenfertigung intelligent durch externe CNC-Lohnfertigung zu ergänzen. Strategisches Outsourcing von CNC-Dreh- und Frästeilen bietet klare Vorteile:
- Variabilisierung: Fixkosten werden zu variablen Kosten.
- Risikominimierung: Reduzierung von Investitionsrisiken.
- Skalierbarkeit: Flexible Reaktion auf Auftragsschwankungen.
Fazit
Die Kostenstruktur endet nicht an der Hallentür. Eine moderne Beschaffungsstrategie verknüpft interne Kapazitäten mit externen Fertigungspartnern zu einer stabilen, wettbewerbsfähigen Lieferkette. Wer Fertigung neu denkt, schafft Raum für Rendite.